skip to main |
skip to sidebar
Guten sonnigen, warmen Mittag!
Das Wetter wird hier solangsam auch wärmer, auch wenn der Winter eh nicht 'kalt' war!
Inziwschen habe ich schon ab und zu das Gefühl die Morgens/Mittagshitze erdrückt mich... ich hab ein bisschen Angst vor dem hiesigen SOMMER :D Nicht dass ich eingehe wie eine Pflanze :o
Anyway - point is I was surfing on Wednesday! :)

Laura und ich hatten eine 3-Stunden Probierstunde. Wir sind morgens zum Jetty gebracht worden und haben noch 20 Minuten auf unseren Lehrer gewartet... wir waren zu früh - nicht er zu spät. Wir waren nur zu zweit, das war toll :)
Als erstes mussten wir leider feststellen, dass unsere Arme zu kurz waren ein Surfboard zu tragen. So haben wir zusammen beide getragen. Laura vorne und ich hinten mit je einem Board auf jeder Seite unter'm Arm.
Am Strand 50 Meter von dem Shop entfernt erklärte Bob uns als erstes Sicherheitspunkte, auf die man und frau zu achten hat! Er machte uns ein wenig Angst, was alles passieren könnte (nun ja, der liebe Konjunktiv)...
Alle erzählten mir zuvor, dass als erstes ganz lange alles als Trockenübung im Sand geübt wird. Wir machten die ganze Prozedur nur zwei Mal und dann gings schon ab ins kalte Pazifikwasser.
Wir hatten von der Surfschule Wetsuits und shirts bekommen, so war es also alles doch nicht SO kalt. Die Sonne schien und der Himmel war strahlend Blau - wie immer.
Wir warteten durch das WAsser, bis wir etwa bis zu den Oberschenkeln/Hüfte im Wasser standen. Bob sagte uns beim ersten Mal sollten wir uns noch nicht versuchen hinzustellen, sondern erstmal ein Gefühl für das ganze zu bekommen.
Ein Stück hinter uns brach eine Welle, Bob sagte 'rauf auf's Board' und dann schob er uns sammt Board im richtigen Moment in die weiße Welle, sodass wir von ihr so lange 'geschoben' wurden, bis wir fast im Sand stecken blieben...
Nun gings weiter: Board untern Arm und zurück zu Bob! Hört sich leicht an, ist es theoretisch auch - praktisch aber nicht! Die Stömung war so stark dass man nur schleppend voran kam und außerdem schleuderten starke Wellengänge uns auch um die 10 Meter wieder zurück, wenn wir schon so weit gekommen waren - echt gemein.
Auf Dauer taten uns dann die Beine weh und die Hüfte auch vom Brett schleppen.
Das Board ist eigentlich nicht schwer aber wenn man es so oft tragen muss... wird es von Mal zu Mal schwerer.
Laura & Ich nach unserm Erfolgserlebnis
So versuchten wir immer und immer wieder unser Gleichgewicht zu halten. Ab und zu gab Bob uns einen Hinweis wie es besser geht.
Ich habe in der ganzen Zeit nur einmal so einen richtigen, schönen, salzigen Schluck Wasser geschluckt. Ein paar Mal bin ich so wunderbar runtergefallen, dass ich auf den Sand gekracht bin. Aber ich bin ja keine Memme - das gehört dazu!
Laura gings da etwas schlechter.. sie hatte so ziehmlich alles gemacht was man nicht machen sollte :D Uns ist aber nichts passiert.
ein nicht ganz seltener Anblick: neben dem Board!
Es hat ein riesen Spaß gemacht, wirlagen, hockten, wackelten und nach 2 Stunden haben wir es tatsächlich geschafft zu stehen! Es sieht ja echt so viel leichter aus als es ist...
Zum schluss standen wir sogar solang bis die Welle ihre Kraft verlor und wir gestrandet sind :D
Es war echt so toll, aber dann reichte es auch! So viel Ganzkörpersport waren wir hier nicht gewöhnt!
Zurück am Shop gabs ne unsalzige, warme Dusche und den Rest des Tages lagen wir faul am Strand und holten uns bis zum Abend hin einen leichten (unseren Ersten) Sonnenbrand..
Dabei sagen die doch immer : don't get sunburned!
Laura und ich probierten eine Yoga-stunde... welches aber nicht so mein Ding ist.
Wir verrenkten uns, kamen zur Ruhe und sollten an nichts denken.
Es war anstrengend und ich fand einen Schulterstand nicht entspannend!?
Doch an nichts zu denken und sich nur auf Körper und Seele zu konzentrieren fand ich doof.
Ich hab an alles gedacht nur nicht an 'nichts'. Wir bekamen am Ende großes Lob, denn das war kein Anfängerkurs.
Nach einer Pizza und einem Müdigkeitstief kam die Heiterkeit um halb 10 wieder zurück. Laura schlief hier und am nächsten Morgen hatten wir ne saftige Quittung für den sportlichen Tag.
Museklkater! - überall.
In den Beinen, Schultern, Armen, Po, Bauch und auch auf der Hüfte tat sich Schmerz auf - ein blauer Flecke war aber nicht zu sehen. Aber Muskelkater ist ja was gutes - bzw heißt dass man was getan hat. Und nach 2 Monaten keinen Sport machen ist das ja das mindeste!
Am Morgen war der Sonnenbrand aber schon fast vollkommen in bräune umgewandelt...
Ich habe echt Farbe bekommen :)

Wann ich also das nächste Mal vom Surfboard kippe oder mir den Spaß gönne weiß ich noch nicht.
Als nächstes sind erstmal meine letzten 4 Schultage in Klasse 11 (Term 3 ) dann steht nächsten Samstag erstmal der Umzug an! Direkt im Anschluss geht's in die für mich verfrühten Ferien nach Sydney und dann mit Julia und Sonni auf Reisen. (Ab nach Darwin, Alice Springs, Uluru und Brisbane...)

Und dann haben auch die anderen Ferien.. und dann sind wir schon bei der HALBZEIT!
Wow; die Zeit vergeht echt schneller, wenn man sich eingelebt hat!
Harbour Bridge, Sydney
In der vergangen Zeit ging es mir zwei Tage mal nicht gut: hatte noch nie so komische Bauchschmerzen und so starke Kopfschmerzen - ich lag echt flach! Mir gehts aber nun wieder wunderbar, ich bin voller Lebensfreude und es wird immer besser!
Ich war das vergangene Wochenende in Sydney bei Julia. Eine beeindruckende Stadt, waren shoppen für gar nicht mal so viel Geld und wir haben unsere gemeinsame Zeit sehr genossen...
unser Knuddelentzug war ja kaum noch auszuhalten.
Ich habe die australischen Barghölzer kennengelnert (schon seltsam auf der anderen Seite der Welt Leute zu treffen, die man noch nie gesehen haben, aber die den gleichen Nachnamen tragen. Dadurch kommt schon eine leichte Vertrautheit auf..)!
Am Sonnatg haben wir dann ein riesen 'Frühstück' gemacht mit Reiners zweiten Tochter und Jane (Reiners alte Frau) - es war das Abschiedstreffen von Nele, die dann am Mittwoch ihre Reise von Sydney wieder nach Hechingen antrat.
Das heißt ich bin nun alleine hier im Zimmer. Ich finde es nicht gut, dass sie weg ist und auch nicht schlecht..
Julia musste sich noch ein paar 'mütterlichen Arbeiten' unterziehen, wie zb meinen Rock kürzer nähen, Haare schneiden und das gewohnte, leckere Essen kochen :)
Sommeruniform und der Digge
Die Schule geht so daher, ab und zu ein Test - einer gut, ein anderer schlechter. In Mathe hatte ich 50 von 65 Punkten!, in einem Geschichtstest aber nur 8 von 25...
Französisch ist irgendwwörterie immernoch verwirrend - 3 Sprachen im Kopf ist einfach zu viel verlangt. Französische Wörter in Deutsch übersetzten um sie dann ins Englische zu bringen.. hilfe!
In Geschichte mumifizieren wir grade eine Zucchini :D - jaaa, genau so, wie früher die ägyptischen Mumien gemacht wurden.

In letzter Zeit bin ich voller Elan. Es gibt Tage, an denen ich Spaß am aufräumen, joggen und backen habe.. Freitag war ein Tag der Geschichte gemacht hat.
Mit Laura habe ich den Matheunterricht gerockt, war einfach nur lustig die Vertretungstunde - haben sehr viel über alles mögliche gelacht. Außerdem gabs ne kleine Fotoshow mit den 'normaleren' Mädchen. Die, die mehr mein Style sind... :)
Außerdem war ich nach der Schule bei Gaby. Sie wohnt auf einem Berg und die Nachbarn sind so weit weg, dass du sie 100Meter weiter sehen kannst. Daher gibts viel Platz für viele Tiere: ein Schwein (!), Mama-Meerschweinchen +6 Babies, Katze, 2 Hunde (mit sooo einem breiten Kreuz, voll die Maschienen, aber süß ), Hühner, Fische und eine Schlage... außerdem ein großes, schönes Haus + (nach Gaby) 'kleiner Schuppen' mit kleiner Küche, Schlafzimmer, Klo und nem anderen Raum - ja, KLEIN.. ist klar.
Abends waren wir mit ein paar anderen im Kino, danach dann erstes Mal Mecces 'genossen' :) eeeein Cheeseburger + Schoko-Sandae.
Abends hab ich dann nach Malenas Internet und Telefonausfall mit ihr telefoniert, leider nicht so lang.

Samstag war dann der 18. Geburtstag von Imre (mein 'Gast- Stiefbrunder). Morgens gab es ein Brunch-Lunch, whatever mit Familie und Freunden. Abends gabs dann die Party für alle anderen Freunde! Da Miriam leider nicht hindurfte stand ich nun vor der Wahl: alleine hin und riskieren, dass es doof wird, oder gemütlich zuhaus beleiben.
Die Leute in der Schule sagten ich solle doch hingehen: imre sei ja so 'hot' (ach, die stehn doch eh alle auf den- nur weil er surfen und breakdancen kann, blonde strubbelhaare hat und gut gebräunt ist)...
Letzten endes hab ich mich dann für die riskantere und im Nachhinein bessere Version entschieden. Ha, und ich war einfach auf DER Party, auf die alle in meinem Jahr neidisch waren :D da darf ich mich jetzt auch mal ein bisschen cool fühlen :P
Es wurde eine lange, schöne, laute und einfach australische Partynacht in der Mitte vom Nirgendwo - auf'm Land!
Pinke Blätter
Wir haben nun ein neues Haus gefunden. In 3 Wochen ziehen wir dahin. Es ist ein der Satdt, das heißt ich kann besser weg gehen und mehr unternehmen! Ein kleines, altes Häuschen, das einfach total süß aussieht. Es ist halt nicht so modern und in einem grün-türkis gestrichen. Von außen als auch von innen, aber die Lage ist einfach toll. 100 Meter von dem Fluss der ins Meer geht, 20 Meter vom 'Jetty Theater' und direkt an einer schönen Café - Laden Straße+ Post und hinter dem nächsten Hügel ist dann auch schon der zentrale 'Jetty Strand'. Ich freu mich schon darauf, auch wenn ich dann nicht mehr einen schönen, einsamen Starnd vorm Fenster habe.
Aber so bekomme ich so sogar zwei Einblicke, wie man leben kann hier :)
Hier fängt alles an zu blühen - wunderbar! Blumen in den unterschiedlichsten Farben und Formen, alles ist bunt und es duftet großartig. Es wird einfach noch farbenfroher, als es eh schon ist. Ist toll, einen zweiten Frühling zu haben ohne einen kalten Winter dazwischen!

Nächste Woche Donnerstag fangen für die SchülerInnen die Prüfungen an. Laura und ich schreiben die nicht mit (eventuell Mathe) das bedeutet, wir verbringen unsere freie Zeit zusammen. Shoppen, Strand, lachen und das Leben genießen (: